21-jährige Abstinenz beendet

Stadtratswahl Bremgarten: Daniel Sommerhalder (SP) deutlich vor Manfred Breitschmid (CVP)

Daniel Sommerhalder bestritt den Wahlkampf gegen die bürgerliche Allianz um Manfred Breitschmid. Sein Vorsprung von 160 Stimmen überrasche alle. 

Zeitungsberichte sowie Medienmitteilung finden sich hier


18.12.2014

„Berner Suppe“ im JoJo Bremgarten
Es geht um die Gestaltung der Energie-Zukunft

Auf Einladung der SP Bremgarten-Zufikon und SP Bezirkspartei berichtete Nationalrat Max Chopard-Acklin an der „Berner Suppe“ von der Behandlung des umfangreichen Dossiers „Energiestrategie 2050“ in der Wintersession. Ergänzt wurden seine Ausführungen aus kantonaler Sicht von Regierungsrat Urs Hofmann. Die beiden SP-Politiker waren sich einig: Wir müssen uns nach vorne orientieren. Es geht um die Gestaltung einer neuen Energiezukunft.

Jürg Keller vom SP-Bezirksvorstand konnte zur Begrüssung dem ebenfalls anwesenden Daniel Sommerhalder zu seiner glanzvollen Wahl in den Bremgarter Stadtrat gratulieren.

Weichen Richtung Energiewende gestellt
Aus Sicht von Max Chopard fällt die Bilanz zur Energiedebatte im Nationalrat insgesamt positiv aus. „Die Weichen in Richtung Energiewende sind gestellt.“ Betonte Chopard. In drei von vier Punkten sei er mit den Ergebnissen der Beratungen zur Energiestrategie 2050 zufrieden: Die Förderung der einheimischen erneuerbaren Energien soll ausgebaut werden. Es wurden Ziele im Bereich der Energieeffizienz verabschiedet und die CO2 Emissionen sollen gesenkt werden. Seine Hauptkritik galt der fehlenden Verbindlichkeit beim Atomausstieg. Zwar sei das Neubauverbot für Atomkraftwerke vom Parlament bestätigt worden. Doch es fehlten vernünftige Restlaufzeiten. Für die noch laufenden AKW soll nach 40 Betriebsjahren die Einreichung eines Langzeitbetriebskonzepts nötig werden. Nach der Bewilligung des Konzepts durch das ENSI kann der Betrieb wiederholt um weitere 10 Jahre verlängert werden. Dass die alten AKW mit der jetzigen Beschlusslage über 50 Jahre weiterlaufen könnten und keine klaren Restlaufzeiten definiert wurden, sei nicht gut: „Das ist ein Risiko für die Bevölkerung und schadet der Planungssicherheit für die Umsetzung der Energiewende.“ Gut sei aber, dass Energieeffizienz und erneuerbare Energien stärker gefördert würden. „Das macht uns unabhängiger. Öl, Erdgas und Uran müssen zu 100% importiert werden. Meist aus politisch instabilen Regionen. Einheimische erneuerbare Energien wie Wasser, Wind, Sonne, Holz und Biogas haben wir im eigenen Land.“ Da bleibe dann auch mehr Wertschöpfung im Land, hielt Chopard fest.

Hightech Aargau
Regierungsrat Urs Hofmann knüpfte an den Ausführungen von Nationalrat Max Chopard an. „Der Aargauer Regierungsrat hat schon früh beschlossen, die Energiestrategie des Bundes in der Stossrichtung mitzutragen.“ Das sei gerade im „Atomkanton“ Aargau kein einfacher Prozess gewesen. Doch nun gelte es vorwärts zu schauen und überparteilich an den Zielen und Herausforderungen zu arbeiten, die auch zu neuen Chancen führen könnten. Gerade im Hightech Bereich wo sich die Aargauer Regierung in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zur Förderung des Standorts Aargau stark engagiere.

Zum Abschluss genossen die rund 40 Anwesenden feine Kürbiscreme- und Gerstensuppe.

berner suppe

Regierungsrat Urs Hofmann und Nationalrat Max Chopard referierten im JoJo Bremgarten zur Energiewende


Komitee "Bildungshunger"
Gegen den Abbau an den Aargauer Volksschulen

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1:12 Podium vom 12.11.13

Einblicke des Podiums. (Fotos: David Zehnder)
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